Wechsel vom Keyboard zum Klavier – Tipps

Insbesondere für Anfänger, welche ihre ersten Schritte in Sachen Klaviermusik machen möchten, aber auch für den kleineren Geldbeutel, eignet sich ein Keyboard als Ersatz für den Flügel oder das Klavier daheim. An diesem elektronischen Musikinstrument, von welchem unterschiedliche Facetten erhältlich sind, kann das Klavierspielen dann mit der Unterstützung verschiedenartiger Funktionen erlernt werden, beispielsweise mit der Memory-Funktion oder mit dem eingebauten Metronom des Musikinstrumentes.
Doch gelingt ein Umstieg vom Keyboard zum Klavier und ist dieser ohne große Probleme möglich? Natürlich kommt es beim Wechsel vom elektrischen Klavier zum akustischen Klavier immer auf die Fähigkeiten des Spielers an, weiterhin aber auch auf die Professionalität des Keyboards, auf welchem vorab geübt wurde. Schließlich ist es vor allen Dingen die Anschlagdynamik, welche bereits beim Spielen des digitalen Pianos ein authentisches Gefühl vermittelt, die anschließend für den musikalischen Traum auf dem Klavier genutzt werden kann.

Diese Vorraussetzungen sollte vor dem Wechsel erfüllt sein – ein Ratgeber

Wer fleißig auf dem Keyboard geübt hat und dessen Fähigkeiten in Sachen Klaviermusik einen hohen oder einen mittelhohen Standard erreicht haben, der ist bereit für den Wechsel vom Keyboard zum Klavier. Dennoch stellt der Umstieg auf das akustische Musikgerät einen großen Schritt da, der anfangs mit vielerlei Strapazen verbunden ist. Schließlich lässt sich das Musizieren auf dem elektronischen Keyboard nur selten mit der Handhabung vergleichen, welche für ein Piano oder einen Flügel von Nöten ist.
Wurde vorab auf einem professionellen und mit Anschlagdynamik ausgestatteten Keyboard gespielt, so kann der Wechsel leichter fallen. Schließlich ist es insbesondere die Anschlagdynamik der 61 Tasten (das Klavier verfügt anschließend über 88), welche die authentische Handhabung der Tasten spüren lässt. Diese sind nämlich beim Klavier viel weniger leicht zu bespielen, vielmehr ist es der Widerstand der Tasten, welcher mit einem leichten Druck bespielt werden muss, wobei auch Lautstärke und Intensität der Klänge beeinflusst werden.
Des Weiteren ist es wichtig, dass die richtige Tonreihenfolgen der einzelnen Musikstücke bereits vorab auf dem Keyboard eingeübt worden sind. Diese Tonabfolge kann anschließend schlicht und einfach auf die Tasten des neuen Klaviers übertragen werden und hier eine ganz andere Klangebene offenbaren. Deshalb eignen sich Keyboards zum üben gut, welche mit Leuchttasten ausgestattet sind. So kann man sich sich die jeweilige Reihenfolge der Tasten sehr gut einprägen und anschließend an diesem Punkt mit dem neuen Musizieren auf dem Klavier beginnen.

Fazit – nur die Übung macht den Meister

Der Wechsel vom Keyboard zum Klavier bringt viele Vorteile mit sich, kann aber meist nur durch viel Übung gemeistert werden. Dennoch sollte als passionierter Musiker über diesen Schritt nachgedacht haben, denn das Klavier bietet zwar weitaus weniger Funktionen als das elektronische Keyboard, kann aber vor allen Dingen durch die hervorragende Klangfarbe überzeugen, wie man sie auch von dem besten Keyboard nicht gewohnt ist.
Alles in Allem ist es also vor allen Dinge die intensive Übung, welche den Pianisten schnell zum Erfolg führen wird. Anfangs stehen ein paar Hürden bevor, bei welchen es sich aber lohnt, diese zu überwinden, um anschließend erfolgreich und insbesondere kreativ am akustischen Piano tätig zu sein.